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Die Geschichte

Sklaverei in der heutigen Welt


"Niemand darf in Sklaverei oder Knechtschaft gehalten werden, Sklaverei und der Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten."

Artikel IV der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
Von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 proklamiert

Nach dem Gesetz gibt es keine Sklaverei mehr. Das letzte Land, das die Sklaverei abschaffte, war Mauretanien im Jahr 1981. Die Sklaverei hält jedoch in vielen Ländern an, da die Gesetze nicht durchgesetzt werden. Sie wurden nur durch Druck von anderen Ländern und der UN gemacht, repräsentieren aber nicht den Willen der Regierung des jeweiligen Landes. Heute gibt es weltweit mindestens 27 Millionen Sklaven.

Wenn wir über Sklavenarbeit sprechen, ist das Bild, das wir haben, eine Erinnerung an die Vergangenheit, beschränkt auf Geschichtsbücher. Leider stimmt das nicht. Die Sklaverei bleibt bis heute nicht nur in armen Ländern, sondern auch in Industrieländern. Produkt von Ungleichheit und Straflosigkeit, ist es eine schwere soziale Krankheit. In seiner heutigen Form gibt es eine Vielzahl von Formen: von Kinderprostitution über Organhandel bis hin zu internationalem Frauenhandel, Ausbeutung illegaler Einwanderer und Schuldknechtschaft.

Das moderne Recht verbietet die Sklaverei, aber dies hat skrupellose Menschen nicht daran gehindert, von der Arbeit der Gefangenen zu profitieren. Keine Region des Planeten ist frei von dieser Geißel.
Die Zahl der versklavten Arbeiter in Brasilien reicht nach Berechnungen der Pastoral Land Commission (CPT) von 25.000 bis 40.000 nach Schätzungen der National Confederation of Agricultural Workers (Contag). Viehzucht und Abholzung machen drei Viertel der Sklavenarbeit aus. Landwirtschaftliche Aktivitäten, Holzeinschlag und Holzkohle melden ebenfalls viele Fälle.

Im März 2003 wurde in Brasilien der Nationale Plan zur Tilgung der Sklavenarbeit aufgelegt, zu dessen Umsetzung eine nationale Kommission eingesetzt wurde. Der Plan umfasst 76 Maßnahmen zur Bekämpfung der Praxis. Dazu gehören Gesetzesentwürfe zur Beschlagnahme von Land, auf dem Sklavenarbeit gefunden wird, zur Aussetzung des Kredits für Sklavenhalter und zur Übertragung von Verbrechen gegen die Menschenrechte auf den föderalen Bereich.

In arabischen Ländern und anderen muslimischen Ländern gibt es auch traditionelle Sklaven. Die Jagd auf schwarze Sklaven, die darauf abzielen, Mädchen und schöne Kinder als Haussklaven oder Helfer für verschiedene Berufe zu erbeuten, findet hauptsächlich im Sudan statt. arme länder wie die ukraine, moldawien, russland, afrika, indien und länder, die traditionell stark von der prostitution betroffen sind, wie thailand und die philippinen. Mädchen werden mit falschen Versprechungen verführt, verkauft und müssen sich prostituieren, bis die Schulden (Kaufpreis und Zusatzkosten) beglichen sind. Oft wird die versklavte Frau als nächstes verkauft und alles beginnt von vorne. Ein Teufelskreis, der nicht entkommen kann.

Leider zählen diese Statistiken nicht Millionen von Frauen und Mädchen, die traditionell oder sogar gesetzlich in vielen muslimischen Ländern und anderen Regionen als Eigentum ihrer Ehemänner oder Väter gelten.


Video: Wir Sklavenhalter Ausbeutung in Deutschland. Das Erste (Januar 2021).