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Die Geschichte

Kreuzzüge (Fortsetzung)


Der sechste Kreuzzug

Unter dem Kommando von Friedrich II. Sie erhielt keine Unterstützung von den christlichen Königen, da Friedrich II. Exkommuniziert worden war. Bei seiner Ankunft in Palästina wurde Friedrich von den Muslimen begrüßt, die wegen ihrer Kenntnisse der arabischen Kultur bewundert wurden und einen befreundeten Vertrag unterzeichneten, der die christliche Souveränität über die Gebiete von Accra, Jaffa, Sidon, Nazareth, Bethlehem und ganz Jerusalem garantierte.

Die Kreuzzüge von St. Louis

Im Jahre 1244 befand sich Jerusalem unter der Kontrolle der Türken. Der siebte Kreuzzug richtete sich zunächst gegen Ägypten, wo sie die Stadt Damieta eroberten, aber bald in der Stadt Mansura besiegt wurden und Louis IX (St. Louis) gefangen genommen wurde. Er wurde erst nach Zahlung eines hohen Lösegeldes freigelassen.

Der achte Kreuzzug (1270)

Ziel war es, die Türken in Tunis anzugreifen. Doch als Ludwig IX. Ankam, starb er an der Pest.

Am Ende der Kreuzzugskampagnen kann gefolgert werden, dass sie im Allgemeinen ein Misserfolg waren, da das Heilige Land ständig von den Muslimen überfallen wurde.

In der Tat dienten die Kreuzzüge als ein wesentliches Instrument für den Fall des Feudalsystems, da sie der Schifffahrt im Mittelmeerraum den Weg ebneten, indem sie die Modernisierung der Geschäftspraktiken und damit die Stärkung der bürgerlichen Klasse ermöglichten.

Das Erbe der Kreuzzüge

Die Kreuzzüge beeinflussten die europäische Kavallerie und jahrhundertelang deren Literatur.

Während sie einerseits die Feindseligkeit zwischen Christentum und Islam vertieften, stimulierten sie andererseits wirtschaftliche und kulturelle Kontakte zum dauerhaften Nutzen der europäischen Zivilisation. Der Handel zwischen Europa und Kleinasien hat erheblich zugenommen, und in Europa wurden neue Produkte eingeführt, insbesondere Zucker und Baumwolle. Kulturelle Kontakte zwischen Europa und dem Osten wirkten sich stimulierend auf das westliche Wissen aus und ebneten zum Teil den Weg für die Renaissance.